Neue Neujahr's Autoren #6 - Stephan Tomke

Willkommen im neuen Jahr und hier wieder ein Interview!
Heute mit Stephan Tomke :) Vielen Dank fürs Mitmachen!

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Wann hast du angefangen zu schreiben?  
So richtig angefangen, längere Geschichten zu schreiben, habe ich vor rund fünf Jahren. Davor immer wieder kleinere Abenteuer für meine Rollenspielgruppe, mit der ich rund 15 Jahre unterwegs war.


 

Was begeistert dich am Schreiben? 
Es ist eine Art von Freiheit, in eine Welt abzutauchen, die man der eigenen Vorstellung entspringt. Zudem freut es mich anderen Menschen eine Freude zu machen, wenn sie Geschichten von fremden Welten lesen.



Gibt es einen Lieblingssatz den du geschrieben hast? Und warum gefällt er dir so gut?
 "Vertraut nicht mir oder Ayla oder irgendjemand anderem, vertraut nur darauf, was Euch Euer Herz sagt. Nur Euer eigener Weg wird Euch zum Ziel führen, nicht meiner oder der eines anderen. Ihr müsst Euch entscheiden. Ob dies der Weg zum Bösen oder zum Guten ist, vermag auch ich Euch nicht zu sagen."



Diese Passage hat ein alter Magier in einer meiner Geschichten einem jungen Dieb gesagt. Er soll einem sagen, dass man sich nicht immer nur auf andere stützen sollte und alle Entscheidungen von ihnen abhängig macht, denn oftmals stellt man dann seine eigene Meinung zurück. Dies sollte allerdings nie der Fall sein und darauf zielt der Magier ab. Keiner als der junge Dieb selbst, kann entscheiden, wohin ihn sein Weg führt. Er allein ist für die Taten verantwortlich.




Wie würdest du deinen Schreibstil/ dein Genre beschreiben? Gibt es ein Lieblingsgenre für dich (Thriller, Romantik, Fantasy,…) oder passt du das der jeweiligen Geschichte an?

Ich schreibe vor allem im Bereich Fantasy, in der es zumeist eine Komponente gibt, die entweder von einer tiefen Freundschaft oder einer gewissen Art von Liebesbeziehung handelt. Zudem sind die Charaktere darin sehr differenziert, so dass sie sich mit der Geschichte entwickeln, es wird also nicht vorkommen, dass man bereits im ersten Drittel der Geschichte fast alles von den Hauptpersonen weiß.




Ist Autor/-in dein Berufsziel oder gibt es noch andere Ziele? 

Mein Beruf liegt in der IT, genauer in der Datenbankentwicklung. Daher schreibe ich nur hobbymäßig, allerdings mit so vielen Ideen, dass ich schon öfters darüber nachgedacht habe, das Schreiben zum Beruf zu machen. Doch ist dies schwer als unbekannter Autor.


 
 Gibt es vielleicht schon einen kleinen Hinweis zu deinem Buch? ;)

Ich arbeite seit geraumer Zeit an einem eigenen Buch, bei dem ich mittlerweile schon über 100 Seiten geschrieben habe. Im Großen und Ganzen geht es um einen Dieb, der von seiner Gilde in eine Magierakademie geschickt wird, um einen bestimmten Gegenstand zu stehlen. Doch wird er damit in einen Kampf gezogen, in dem er mehr und mehr daran zweifelt, ob er wirklich nur ein einfacher Dieb ist oder ob es nicht noch andere Dinge gab, warum er wirklich dorthin geschickt wurde. Er ergründet dabei seine eigene Vergangenheit und die Kultur einer längst vergessenen Magierkaste.



Hast du einen Tipp für alle die auch ein Buch schreiben wollen? Eine Motivation oder sogar eine Warnung ? :D

Einfach dransetzen und die Gedanken aufschreiben. Es gibt leider viele, die eigene Ideen haben, aber dann denken, dass sie den potentiellen Lesern nicht zusagen. Dadurch gehen allerdings viele mögliche Autoren verloren. Man muss kein Studium der Germanistik haben, um Schreiben zu dürfen. Jeder kann es, der eigene Ideen hat. Ich habe auch klein angefangen und meine Sätze anfangs vier bis fünfmal durchgelesen, bis ich damit zufrieden war. Aber wer geduldig ist und dran bleibt, der wird auch seine Freude mit dem Schreiben haben. Also einfach eine Portion Selbstbewusstsein und Mut haben, aber nicht gleich denken, man wird der nächste Tolkien, Holbein oder Martin. Viele wollen anfangs zu viel und verrennen sich dann.

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