Neue Neujahr's Autoren #5 - Juliane Weiß

Heute gibt es noch ein kleines Silvester - Leckerli mit Juliane :)
Vielen Dank schon mal, dass du mitgemacht hast!
Euch viel Spaß und einen guten Rutsch ins neue Jahr! 

(Rutscht nciht aus ;D)

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Wann hast du angefangen zu schreiben? 
Eigentlich muss man sagen, dass ich angefangen habe zu schreiben, sobald ich überhaupt schreiben konnte. Ich war schon immer sehr ideenreich und habe mir bereits kleine Geschichten ausgedacht, als ich noch gar nicht fähig war diese überhaupt aufzuschreiben. Ich habe schon in der ersten Klasse fleißig Texte verfasst. Sicher haben meine Eltern einen hohen Anteil daran, denn mein Vater hat mir immer viel vorgelesen, als ich noch klein war. So etwas beflügelt die kindliche Fantasie.


 

Was begeistert dich am Schreiben? 
Schreiben erlaubt mir meinem Hirn so richtig freien Lauf zu lassen. Ich bin ein Mensch voll Abenteuerlust und ziemlich emotional, auch wenn ich es nicht unbedingt zeige. Bücher haben die Macht, etwas in uns zu bewegen. So habe ich es auch einem Buch zu verdanken, dass ich ausgerechnet Archäologin geworden bin. Ohne Thor Heyerdahls „Kon-Tiki“ wäre ich vielleicht nie darauf gekommen.
Wenn ich selbst schreibe, kann ich meine Figuren alles erleben lassen, was mir selbst verschlossen bleibt, ebenso gut kann ich aber auch meine eigenen Erlebnisse oder Träume aufarbeiten. Ich liebe es, mich in verschiedenen Genres so richtig auszutoben und es ist ein tolles Gefühl, wenn anderen Leuten gefällt, was man geschrieben hat. „Wann schickst du mir endlich den nächsten Teil? Ich kann es gar nicht erwarten weiterzulesen!“, ist die beste Antwort, die man als Autor kriegen kann, wenn man seinen Text stückchenweise an Bekannte zum Probelesen schickt. Da hüpft das Herz vor Freude!



Gibt es einen Lieblingssatz den du geschrieben hast? Und warum gefällt er dir so gut?


Ein Lieblingssatz? Oh, das ist schwer! Wenn ich mich wirklich entscheiden muss, dann ist das dieser hier:

„Die leeren Seiten eines neuen Notizbuches sind wie eine Verheißung auf den unendlichen Reichtum der Fantasie; sie locken den getriebenen Geist des Kreativen sich ihnen anzuvertrauen und versprechen alles nur Erdenkliche bereitwillig anzunehmen, das seine Feder niederzuschreiben wagt.“


Das ist der erste Satz eines der beiden Bücher, die ich gerade schreibe. Er gefällt mir deshalb so gut, weil er genau das beschreibt, was ich selbst fühle, wenn ich ein leeres Notizbuch in den Händen halte. Das ist dann so ein euphorisches Gefühl, diese unendlichen Möglichkeiten, was man da alles hineinschreiben kann! Wahrscheinlich kann ich deshalb an keiner Papeterie vorbeigehen, ohne ein neues Notizbuch zu kaufen. Ich schreibe immer erst einmal in ein Büchlein, bevor der Laptop drankommt. Denn im Laptop kann man alles sofort wieder löschen, wenn es einem nicht gefällt. Ein Notizbuch ist völlig ruiniert, wenn man alles wild wieder ausstreicht oder Seiten herausreißt. Man muss sich also wirklich Gedanken machen, was man eigentlich hineinschreiben will. Daher sind die Texte, die ich vorher in einem Notizbuch hatte, grundsätzlich ausgereifter am Ende als die, die ich nur mal schnell am Computer getippt habe.




Du schreibst gerade ein Buch – was sit das für ein Gefühl? Zu wissen, dass es etwas Größeres wird als nur eine kleine Geschichte?

Es ist ein tolles Gefühl, aber auch ein beängstigendes. Man schwankt ständig zwischen: „Wahnsinn, ist das toll! Das habe alles ich geschrieben!“ und „Oh Gott, was tue ich mir da nur an?“. Eine kleine Geschichte ist nach ein paar Seiten abgeschlossen, aber ein Buch, das lässt dich nicht mehr los. Das entwickelt irgendwann ein Eigenleben. Da wacht man nachts um 3 Uhr auf mit einer Idee, die unbedingt da rein muss. Ich habe immer ein Notizbuch neben dem Bett und eines in der Tasche, die ich jeden Tag mit mir herumschleppe. Sobald eine Eingebung da ist, muss ich sie festhalten. Das kann ganz schön anstrengend sein. Aber es ist ein unglaubliches Glücksgefühl, wenn man dann liest, was man alles schon geschafft hat.



Wie würdest du deinen Schreibstil/ dein Genre beschreiben? Gibt es ein Lieblingsgenre für dich (Thriller, Romantik, Fantasy,…) oder passt du das der jeweiligen Geschichte an?
 Um ehrlich zu sein, kann ich kein bevorzugtes Genre nennen. Ich bin einfach zu vielseitig. Aktuell schreibe ich zwei Bücher gleichzeitig, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Das erste Buch ist so eine Art Mischung aus Historischem Roman, Science-Fiction und Fantasy. Das zweite ist eine lockere, fröhliche Liebesgeschichte, um die mich eine Freundin gebeten hat. Eigentlich ist das Letztere nicht ganz so mein Genre, ich bevorzuge dann doch eher kompliziertere Geschichten, die zum Nachdenken anregen. Aber Spaß macht es trotzdem, denn es erweitert meinen Horizont. Krimikurzgeschichten gehören ebenso zu meinem Repertoire. Und meine Studienerinnerungen, die ich auf Wunsch meiner Kollegen aufgeschrieben habe, kann man irgendwo zwischen Reisebericht und Satire einordnen. Eigentlich ist mir nur die jeweilige Geschichte selbst wichtig, das Genre ergibt sich dann von ganz alleine.




Ist Autor/-in dein Berufsziel oder gibt es noch andere Ziele? 
Ich wollte schon immer Archäologin werden, das Schreiben hat dabei trotzdem stets irgendwie zu mir gehört. Autor ist ein tolles Berufsziel, es ist aber auch etwas, wovon man bei großer Konkurrenz nicht unbedingt leben kann. Viele Autoren haben einen zweiten Job und ich kenne viele Archäologen, die unter einem Pseudonym große Schriftsteller geworden sind, Elisabeth Peters zum Beispiel, um nur eines meiner Vorbilder zu nennen. Die heißt eigentlich Barbara Mertz und hat Ägyptologie studiert. Trotzdem sie einige Fachbücher geschrieben hat, ist sie doch für ihre Krimis viel bekannter. Archäologen und Schriftsteller sind gleichermaßen auf der Suche nach dem zutiefst Menschlichen, beide loten alle Abgründe des Mensch-Seins aus, das ergänzt sich also wunderbar.
Ja, ich würde gern einfach nur vom Schreiben leben. Bis es dafür reicht, verbringe ich meine Sommer weiterhin bis zu den Knien im Dreck auf der Suche nach Knochen und Steinen und sammle interessante Erfahrungen. Wenn ich auf meine Studienzeit zurückblicke, ist jedenfalls genug Potenzial da für eine ganze Reihe an amüsanten Geschichten, von griechischen Göttern im Getränkemarkt bis hin zum versehentlichen Picknick im sowjetischen Minenfeld.
 
 Gibt es vielleicht schon einen kleinen Hinweis zu deinem Buch? ;)
 Ein Hinweis? Ah, Titel wähle ich immer erst aus, wenn ich einen Text wirklich fertig habe. Also kann ich in diese Richtung noch nichts sagen. Aber wenn ich mich an Klappentexten für meine zwei aktuellen Bücher versuchen müsste, sähen die vielleicht so aus:
Der Liebesroman:

„Schamlos ausgenutzt und betrogen zu werden stinkt Ida. Und zwar noch viel mehr als die Lachsforelle, die sie wutschäumend zur Untermalung ihrer Kündigung auf den Tisch ihrer Chefin knallt. Der fischige Vorfall hat Konsequenzen, nicht nur, dass sie eine Anzeige kassiert. Die wissenschaftliche Karriere kann sie sich jetzt auch abschminken. Doch was macht eine arbeitslose Akademikerin in so einer Situation? Erst einmal Whiskey kaufen! Angetrunken in einer Fachzeitschrift für Segelbedarf blätternd kommt Ida auf die Schnapsidee, ein Praktikum bei einem dänischen Bootsbauer machen zu wollen. Den wortkargen Handwerksmeister Tygge, der in seiner wild zusammengewürfelten Werkstatt mit Dackel Fredag wie Robinson auf seiner Insel haust, versetzt diese Aussicht in blanke Panik. Eine Frau in einer Bootsbauerwerkstatt? Das kann nur Unglück bringen! Doch Ida lässt sich einfach nicht abwimmeln. So muss Tygge sie wohl oder übel in seinem Reich aus frischem Bootslack und modrigen Schiffsrümpfen willkommen heißen. Gerade als der ernste Däne ein bisschen anfängt aufzutauen, steht sein älterer Bruder Niels in der Werkstatt. Der gutaussehende, fröhliche Niels ist das komplette Gegenteil vom einsilbigen Tygge und Ida ist sofort verknallt in ihn. Mit dem attraktiven Businessman an ihrer Seite kann doch noch alles gut werden! Oder?“



Und die bunte Mischung aus Historischem Roman, Science Fiction und Fantasy umschreibe ich mal so:

„1882: Alfred, Ziehsohn des örtlichen Dorfpfarrers, will unbedingt Schriftsteller werden. Als eine Schreibblockade ihn quält, wandert er hinaus in den Wald auf der Suche nach Inspiration. Dort trifft er einen furchterregenden Fremden, der ihm die beste Geschichte verspricht, die er sich jemals wünschen kann. Die Begegnung hat den jungen Mann zutiefst verstört, er flieht, doch die Angelegenheit holt ihn bald wieder ein. Die Versuchung, die von diesem Angebot ausgeht, ist einfach zu groß. Nach und nach erfährt Alfred die erschütternde Lebensgeschichte eines ungarischen Alchemisten, den die erste große Pestwelle 1348 in Nürnberg ins Verderben gestürzt hat.
Doch warum gibt ihm der Fremde eigentlich immer nur minimale Hinweise? Was soll diese Schnitzeljagd? Was nützt es dem finsteren Mann überhaupt, wenn Alfred die Geschichte aufschreibt? Hin- und hergerissen zwischen spontaner Sympathie und ängstlichem Zweifel dem Fremden gegenüber beginnt sich Alfred zu fragen, ob er sich am Ende nicht gar auf einen Pakt mit dem Teufel eingelassen hat.“




Hast du einen Tipp für alle die auch ein Buch schreiben wollen? Eine Motivation oder sogar eine Warnung ? :D
 Ein Buch schreibt sich nicht an einem Tag und es gibt Tage, da geht einfach gar nichts. Da starrt man nur auf das Blatt oder den Bildschirm und weiß nicht weiter. Dann sollte man unbedingt rausgehen und etwas Anderes machen. Auch wenn euch das wie Zeitverschwendung vorkommt, das kann viel neue Inspiration bringen.

Schafft euch eine ruhige, angenehme Atmosphäre zum Schreiben. Es gibt nicht DEN perfekten Ort, der für alle gilt. Manche schreiben am besten auf dem Sofa, andere in einem Café, während sie ein Stück Torte nach dem anderen essen. Wieder andere sind super inspiriert beim Bahnfahren oder auf einer stillen Bank mitten im Wald. Findet den richtigen Ort für euch!

Und findet auch die richtige Zeit! Es bringt gar nichts, morgens um 7 Uhr aufzustehen und zu sagen: „So, jetzt schreibe ich 10 Seiten.“ Das klappt NIE. Jeder Mensch hat seine eigene Hauptaktivitätsphase. Manche sind morgens um 7 Uhr topfit, andere (wie auch ich) drehen abends erst richtig auf. Und unter Zwang geht erst recht nichts.
Wenn ihr euch selbst wohlfühlt, Zeit und Ruhe zum Schreiben habt, dann klappt’s auch mit dem Buch. Und wenn die Motivation mal im Keller ist, denkt immer daran, auch große Schriftsteller, die jeder kennt, hatten ihre Schreibblockaden.

Neue Neujahr's Autoren #4 - Tashi

Weiter geht es mit Tashi! :)
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Wann hast du angefangen zu schreiben?

Angefangen habe ich mit ungefähr 13 Jahren. Damals habe ich einfach nur damit angefangen alles was mich beschäftigt, was mich traurig oder glücklich macht, aufzuschreiben, zur erleichterung. Daran habe ich sehr schnell meinen Spaß gefunden und so fing ich an, alles was ich aufschrieb, zu Reimen oder zu Dichten. Wirkliche Geschichten oder längere Tete kamen dann erst mit 16.


 

Was begeistert dich am Schreiben?

Ich mag es, mich auszudrücken. Mein Leben und alles was dazu gehört nieder zu schreiben. Anderen wieder die Schönheit des Lebens näher zu bringen, dass was wir heute leider viel zu oft vernachlässigen. Einfach mal kurz abschalten, auf andere Gedanken kommen oder eben auch zum Nachdenken anregen. Oder aber auch sie mit meiner Kreativität in eine andere Welt entführen zu können.


Gibt es einen Lieblingssatz den du geschrieben hast? Und warum gefällt er dir so gut?

Ja gibt es. „Denn selbst der härteste Winter geht einmal zu Ende.“ Ich kann gar nicht genau sagen wieso er mir so gut gefällt. Ich denke weil er einfach wahr ist und das nicht nur auf die Natur bezogen. Selbst die dunkelste Zeit im Leben, wird irgendwann wieder durch die Sonne erhellt. Ganz egal wie ausweglos die Situation auch scheint, es wird sich doch immer wieder zum positiven Wenden.




Du schreibst gerade ein Buch – was sit das für ein Gefühl? Zu wissen, dass es etwas Größeres wird als nur eine kleine Geschichte?

Ein sehr komisches, ehrlich gesagt verspüre ich dabei auch einen enormen Druck, was aber wohl an meinem Perfektionismus liegt. Da ist etwas in deinem Kopf, eine kleine Idee die du niederschreibst und dich immer wieder daran setzt, bis du merkst dass diese Story richtig Potential hat. So machst du dich an die Arbeit, überlegst dir Namen, Schauplätze, ob es etwas reales sein soll oder doch etwas frei erfundenes, oder ob du beides miteinander Verbindest. Es ist schwieriger als ich am Anfang dachte, da mein Kopf immer wieder etwas Ausspuckt, eine Kleinigkeit, die die Grundstory nicht verändert, aber trotzdem viel Aussagt. So ändert sich alles immer wieder. Es gab auch Momente an denen ich mir dachte, ach schmeiße alles hin und fang einfach wieder ganz von neu an. Es ist viel Arbeit, aber macht gleichzeitig so viel Spaß in eine andere Welt einzutauchen, sich alles Bildlich vorzustellen, immer mit dem hinter Gedanken, dass hoffentlich irgendwann auch andere in genau diese Welt eintauchen können.





Ist Autor dein Berufsziel oder gibt es noch andere Ziele?

Es ist auf jedenfall mein Traum irgendwann als Autor mein Geld zu verdienen, da ich so meinen beiden Leidenschaften von Zuhause aus nachgehen könnte, ich könnte mit Leib und Seele Mutter sein und trotzdem Geld verdienen ohne den ganzen Tag unterwegs sein zu müssen. Allerdings bin ich da sehr realistisch, da es so viele wirklich hervorragende Autoren gibt.




Wie würdest du deinen Schreibstil/ dein Genre beschreiben? Gibt es ein Lieblingsgenre für dich (Thriller, Romantik, Fantasy,…) oder passt du das der jeweiligen Geschichte an?

Meinen Schreibstiel kann ich nur schwer beschreiben, da er von Buch zu Buch bzw. Genre zu Genre unterschiedlich ist. Genau so kann ich auch nicht sagen dass ich wirklich ein Lieblingsgenre habe. Die ersten Ideen entstehen in meinem Kopf, werden aufgeschrieben und dann schaue ich nach und nach was noch so dazu kommt und dann entscheide ich aus dem Bauch heraus welche Geschichte ich daraus schreiben möchte. So reichen meine Geschichten von lustigen Kindergeschichten bis hin zu richtigen Horror Schockern.




Gibt es vielleicht schon einen kleinen Hinweis zu deinem Buch? ;)

Mein Buch geht in die Richtung Fantasy. Die ganze Story basiert auf einem von mir ausgedachten Märchen, welches allerdings nicht direkt zu beginn komplett erzählt wird, sondern über das gesamte Buch verteilt sein wird. Das Märchen wird zur Wirklichkeit. Ich möchte nicht zu viel verraten, da ich eben noch viel daran zu arbeiten habe. So weiß ich eben auch noch nicht ob die Geschichte genau so ein Happy End haben wird, wie das Märchen, oder das Ende offen halte, um vielleicht sogar noch weiter Teile zu schreiben.




Hast du einen Tipp für alle die auch ein Buch schreiben wollen? Eine Motivation oder sogar eine Warnung ? :D

Geht auf jedenfall ganz locker an die Sache heran. Habt eine Grundstory, aber versteift euch nicht zu sehr, es wird euch zwischen durch immer wieder etwas einfallen, was auf den ersten Blick vielleicht gar nicht in die Geschichte passt, aber am Ende doch einen Platz findet. Setzt ich nicht unter Druck, nehmt euch wirklich Zeit dafür, ansonsten kann das ganz schnell frustrierend werden und ihr gebt im schlimmsten Fall sogar auf. Beim Schreiben gilt, wie bei allem im Leben, es braucht Zeit, die wenigsten können von jetzt auf gleich ein tolles Buch schreiben. Man muss sich selbst finden, seine eigene Art entwickeln und seinen eigenen Rhythmus finden, alles andere kommt dann von ganz allein.

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Hier erfahrt ihr mehr über Tashi :

Neue Neujahr's Autoren #3 - Tipps für Social Media

Hallihallo!
Heute möchte ich euch ein bisschen was darüber erzählen, 
wie ihr die sozialen Netzwerke nutzen könnt, um 
                                                 euch ein bisschen bekannter zu machen :)

Als ich mit meinem Blog angefangen habe, habe ich andere Leute angeschrieben die ebenfalls Blogs haben. Ob sie vielleicht einen kleinen Post über mich machen könnten oder ob ich bei ihren Aktionen mitmachen kann, damit mein Name in der Liste auftaucht. Es ist wichtig vielseitig zu sein!
Wenn ihr schon ein Buch geschrieben habt könnt ihr Bloggern auch Rezensionsexemplare anbieten. Wichtig ist dabei vielleicht auch: Bietet es nicht nur den "großen" Bloggern an, denkt auch an die noch unbekannten. Die Blogger die schon Erfolg haben können euer Reziexemplar vielleicht gar nicht annehmen, weil sie schon zu viele haben. Unbekanntere Blogger hingegen freuen sich wahrscheinlich darüber, dass man an sie denkt und schreiben vielleicht einen viel besseren Artikel über euch als die großen Blogger. 




Inzwischen findet man Lesebegeisterte überall und sie vermehren sich in den sozialen Netzwerken :D Deshalb: Alles fleißig teilen.
Ich habe einen twitter Account, eine facebook Seite und bin bei anderen Netzwerken registriert. Twitter ist eine super Möglichkeit, da man kurz und knapp ein bisschen von sich erzählen kann, wie viele Seiten man an dem Tag geschrieben hat oder welches Buch man gerade liest, twitter ist immer eine gute Idee :)



Auch auf instagram häufen sich die Buchblogger und Buchliebhaber, für alle die gerne ein bisschen mit ihrer Kamera herumfotografieren auch eine tolle Freizeitaktivität.










 Eine facebook Seite ist auch gut, da man darüber gut auch andere Dinge teilen kann. Nicht nur den "eigenen Kram", sondern auch Links zu anderen Blogs oder Büchern von Autoren:) Es gibt auch viele Autorengruppen denen man beitreten kann. Setzt euch auch mal mit anderen Autoren in Kontakt, vielleicht können sie euch ja helfen! Fragen kostet nichts und mehr als eine Absage könnt ihr nicht bekommen:) Von daher kann euch nichts passieren :D
Nur Mut! Nur die Harten kommen in den Autorengarten... wahnsinn.

Mein letzter Tipp wäre sich einen Autorenblog/ Autorenseite zuzulegen. Dort kann man beispielsweise Leseproben hochladen, aktuelle Informationen und kann sich immer wieder auf eine Seite berufen. Ihr könnt dort auch mal einen Artikel schreiben, der nichts mit euch oder eurem Buch zu tun hat und könnt mit anderen Bloggern gemeinsame Sache machen ;) Wenn ihr einen Blog habt kann ich euch auch BLOGZUG empfehlen. Ihr springt immer wieder auf einen Zug auf und für eine gewisse Zeit steht ihr in der Liste. Andere Teilnehmer können durch einen Klick auf euren Blog kommen, ihn anschauen und bewerten. Manchmal hart, aber trotzdem sehr cool.


Ich hoffe ich habe euch ein bisschen geholfen und euch Ideen gegeben :) Morgen kommt ein neues Interview!!

Viele Grüße,
eure Lara










Neue Neujahr's Autoren #2 - Will Helmson



So heute geht es in die zweite Runde!
Heute kommt ein Interview mit Will Helmson:)

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Wann hast du angefangen zu schreiben?

 Februar 2014




Was begeistert dich am Schreiben? 
 Die Möglichkeit, eine eigene Welt zu schaffen. Hineinzutauchen in eine selbst geschaffene Geschichte. Alles selber zu steuern. Eigene Ideen, Vorstellungen Leben einzuhauchen. Etwas zu entwickeln, zu gestalten. Andere Menschen mit meiner eigenen Kreativität zu begeistern. Anderen Menschen meine eigenen Phantasie, meine eigenen Vorstellungen mitzuteilen. Ein Feedback zu bekommen. Was hat meine Geschichte bei den anderen bewirkt?


Sein erstes Buch veröffentlichen – was ist das für ein Gefühl? Gab es irgendwelche Schwierigkeiten oder lief alles ganz „normal“?
Es war ein geiles Gefühl, das Buch in den Händen zu halten als es dann endlich per Post kam.

Alleine das war es schon wert, das Buch zu schreiben.

Klar gab es beim Schreiben immer mal wieder Momente, an denen ich stockte. Ich hatte am Anfang nur eine grobe Idee, was ich schreiben wollte. Viele Dinge haben sich beim Schreiben geändert, entwickelt, weil ich sonst nicht weiterkam. Etwas nervig war dann die unterschiedlichen Formate für das ebook und für die print-Version zu berücksichtigen. Insbesondere, weil ich ja keinen Lektor bezahlen konnte und daher alles alleine machen musste. Dann habe ich auch nach der Veröffentlichung Fehler im Text entdeckt, diese musste ich dann in beiden Formaten ändern. Aber am Ende waren das keine so großen Probleme. .





Ist Autor dein Berufsziel oder gibt es noch andere Ziele?

Zu Beginn wollte ich einfach nur ein Buch schreiben und es in den Händen halten können. Ich hatte ja überhaupt nicht weiter gedacht. Keine Ahnung gehabt, wie das Buch ankommen würde. Ich habe einfach drauf los geschrieben, ohne Seminare oder so. Jetzt aber, da ich bisher nur positive Resonanz erhalten habe ( auch wenn es bisher fast nur im Freundes- und Bekanntenkreis gekauft wurde ), fände ich es sehr interessant, mehr zu machen und Geld damit zu verdienen. Ob es irgendwann mein Beruf werden wird, weiß ich nicht. Ich habe ja auch schon drei Brettspiele entwickelt, das gefällt mir auch sehr. Allerdings ist es da mit einer Selbstveröffentlichung schwerer als bei den Büchern. Ich habe schon Kontakt zu zwei Verlagen, gehe zu Autorentreffen, aber da ist noch viel offen. Bücher und Spiele schreiben und entwickeln könnte ich mir schon beruflich vorstellen. Ich habe noch einige Iden für weitere Bücher und Spiele.




Wie würdest du deinen Schreibstil/ dein Genre beschreiben? Gibt es ein Lieblingsgenre für dich (Thriller, Romantik, Fantasy,…) oder passt du das der jeweiligen Geschichte an?

Ich habe überhaupt keine Ahnung, wie man meinen Schreibstil nennen kann. Wenn ich ehrlich bin, weiss ich auch nicht so genau, was damit gemeint ist. Ich habe keine hilfreiche Antwort im Internet gefunden (eigentlich peinlich, aber ich sagte ja schon, ich habe einfach drauflos geschrieben und keine Workshops etc.  besucht...). Auf ein Genre habe ich mich bisher nicht festgelegt. Mein erstes Buch ist ein Abenteuerroman, mein zweites wird ein Wirtschaftskrimi . Im Kopf habe ich noch ein Science-Fiction Roman und ein paar andere. Ich plane aber keinen Roman im Bereich Romantik und Fantasy.




Arbeitest du schon an einem neuen Buch? Gibt es vielleicht schon einen kleinen Hinweis? ;)

Ich habe bereits 22 Seiten von meinen zweiten Buch geschrieben. Es wird ein Wirtschaftskrimi. Es handelt von den korrupten Beziehungen zwischen der Energiewirtschaft  und der Politik.



Hast du einen Tipp für alle die auch ein Buch schreiben wollen? Eine Motivation oder sogar eine Warnung ? :D

Meine Motivation habe ich in der vierten Frage beschrieben. 

Worauf man achten sollte? Ich denke es ist wichtig, sich nicht selbst zu sehr unter Druck zu setzen. Schreiben ist Kreativität und die läßt sich nicht erzwingen. Und als Anfänger hat man ja keine deadline.... Was mir aufgefallen ist, dass es immer schwerer wurde, nur am Wochenende zu schreiben. Es dauert eine Zeit, bis man sich wieder "reingedacht" hat.  Wenn möglich, im Urlaub ein paar Tage am Stück schreiben. Das hat viel besser bei mir geklappt. Und es hilft, die bereits beschriebenen Personen in einer Liste aufzuschreiben. Ich kam dann irgendwann doch durcheinander...

Gerne kann sich jeder an mich wenden. Aber ich bin ja auch nur ein Anfänger. Aber wenn ich helfen kann, gerne.

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Vielen Dank fürs Mitmachen!
Hier findet ihr mehr zu Will Helmson:
 http://autorwh.wix.com/willhelmson