Neue Neujahr's Autoren #4 - Tashi

Weiter geht es mit Tashi! :)
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Wann hast du angefangen zu schreiben?

Angefangen habe ich mit ungefähr 13 Jahren. Damals habe ich einfach nur damit angefangen alles was mich beschäftigt, was mich traurig oder glücklich macht, aufzuschreiben, zur erleichterung. Daran habe ich sehr schnell meinen Spaß gefunden und so fing ich an, alles was ich aufschrieb, zu Reimen oder zu Dichten. Wirkliche Geschichten oder längere Tete kamen dann erst mit 16.


 

Was begeistert dich am Schreiben?

Ich mag es, mich auszudrücken. Mein Leben und alles was dazu gehört nieder zu schreiben. Anderen wieder die Schönheit des Lebens näher zu bringen, dass was wir heute leider viel zu oft vernachlässigen. Einfach mal kurz abschalten, auf andere Gedanken kommen oder eben auch zum Nachdenken anregen. Oder aber auch sie mit meiner Kreativität in eine andere Welt entführen zu können.


Gibt es einen Lieblingssatz den du geschrieben hast? Und warum gefällt er dir so gut?

Ja gibt es. „Denn selbst der härteste Winter geht einmal zu Ende.“ Ich kann gar nicht genau sagen wieso er mir so gut gefällt. Ich denke weil er einfach wahr ist und das nicht nur auf die Natur bezogen. Selbst die dunkelste Zeit im Leben, wird irgendwann wieder durch die Sonne erhellt. Ganz egal wie ausweglos die Situation auch scheint, es wird sich doch immer wieder zum positiven Wenden.




Du schreibst gerade ein Buch – was sit das für ein Gefühl? Zu wissen, dass es etwas Größeres wird als nur eine kleine Geschichte?

Ein sehr komisches, ehrlich gesagt verspüre ich dabei auch einen enormen Druck, was aber wohl an meinem Perfektionismus liegt. Da ist etwas in deinem Kopf, eine kleine Idee die du niederschreibst und dich immer wieder daran setzt, bis du merkst dass diese Story richtig Potential hat. So machst du dich an die Arbeit, überlegst dir Namen, Schauplätze, ob es etwas reales sein soll oder doch etwas frei erfundenes, oder ob du beides miteinander Verbindest. Es ist schwieriger als ich am Anfang dachte, da mein Kopf immer wieder etwas Ausspuckt, eine Kleinigkeit, die die Grundstory nicht verändert, aber trotzdem viel Aussagt. So ändert sich alles immer wieder. Es gab auch Momente an denen ich mir dachte, ach schmeiße alles hin und fang einfach wieder ganz von neu an. Es ist viel Arbeit, aber macht gleichzeitig so viel Spaß in eine andere Welt einzutauchen, sich alles Bildlich vorzustellen, immer mit dem hinter Gedanken, dass hoffentlich irgendwann auch andere in genau diese Welt eintauchen können.





Ist Autor dein Berufsziel oder gibt es noch andere Ziele?

Es ist auf jedenfall mein Traum irgendwann als Autor mein Geld zu verdienen, da ich so meinen beiden Leidenschaften von Zuhause aus nachgehen könnte, ich könnte mit Leib und Seele Mutter sein und trotzdem Geld verdienen ohne den ganzen Tag unterwegs sein zu müssen. Allerdings bin ich da sehr realistisch, da es so viele wirklich hervorragende Autoren gibt.




Wie würdest du deinen Schreibstil/ dein Genre beschreiben? Gibt es ein Lieblingsgenre für dich (Thriller, Romantik, Fantasy,…) oder passt du das der jeweiligen Geschichte an?

Meinen Schreibstiel kann ich nur schwer beschreiben, da er von Buch zu Buch bzw. Genre zu Genre unterschiedlich ist. Genau so kann ich auch nicht sagen dass ich wirklich ein Lieblingsgenre habe. Die ersten Ideen entstehen in meinem Kopf, werden aufgeschrieben und dann schaue ich nach und nach was noch so dazu kommt und dann entscheide ich aus dem Bauch heraus welche Geschichte ich daraus schreiben möchte. So reichen meine Geschichten von lustigen Kindergeschichten bis hin zu richtigen Horror Schockern.




Gibt es vielleicht schon einen kleinen Hinweis zu deinem Buch? ;)

Mein Buch geht in die Richtung Fantasy. Die ganze Story basiert auf einem von mir ausgedachten Märchen, welches allerdings nicht direkt zu beginn komplett erzählt wird, sondern über das gesamte Buch verteilt sein wird. Das Märchen wird zur Wirklichkeit. Ich möchte nicht zu viel verraten, da ich eben noch viel daran zu arbeiten habe. So weiß ich eben auch noch nicht ob die Geschichte genau so ein Happy End haben wird, wie das Märchen, oder das Ende offen halte, um vielleicht sogar noch weiter Teile zu schreiben.




Hast du einen Tipp für alle die auch ein Buch schreiben wollen? Eine Motivation oder sogar eine Warnung ? :D

Geht auf jedenfall ganz locker an die Sache heran. Habt eine Grundstory, aber versteift euch nicht zu sehr, es wird euch zwischen durch immer wieder etwas einfallen, was auf den ersten Blick vielleicht gar nicht in die Geschichte passt, aber am Ende doch einen Platz findet. Setzt ich nicht unter Druck, nehmt euch wirklich Zeit dafür, ansonsten kann das ganz schnell frustrierend werden und ihr gebt im schlimmsten Fall sogar auf. Beim Schreiben gilt, wie bei allem im Leben, es braucht Zeit, die wenigsten können von jetzt auf gleich ein tolles Buch schreiben. Man muss sich selbst finden, seine eigene Art entwickeln und seinen eigenen Rhythmus finden, alles andere kommt dann von ganz allein.

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Hier erfahrt ihr mehr über Tashi :

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