Neue Neujahr's Autoren #1 - Enya Steinbrecher

Erstmal hallo und fröhliche Weihnachten!
Willkommen zu meinem diesjährigen Neujahrsspecial!

Ich hoffe ihr freut euch genauso wie ich, denn ich habe ein paar richtig tolle "Frischlinge" im Autorenbuisness gefunden! Vielleicht können ein paar von euch sich ein paar Tipps holen, weil sie vielleicht auch irgendwann mal vielleicht evtl... ein Buch schreiben wollen? :)

Heute geht es los und wir starten mit der lieben Enya! (Ich muss kurz angeben - sie war in meiner Stufe :D... ich hatte eine Autorin in der Stufe!! ) Okay weiter gehts!  ;D
Vielleicht kennt ihr Enya noch, sie hat schon einmal bei meinen Aktionen mitgemacht:
 

Dezembergedanken:Enya schrieb die Geschichte hinter Türchen Nr. 9
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Jetzt geht es aber los! Viel Spaß! 

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Wann hast du angefangen zu schreiben? 
Angefangen mit dem Schreiben habe ich, als ich zwölf Jahre alt war. In diesem Alter habe ich meinen ersten Fanatsy-Roman bei einem Schreibwettbewerb an unserer Schule eingereicht. Als ich jedoch neulich meine Grundschullehrerin wiedergetroffen habe, hat diese mich daran erinnert, dass ich schon sei der 3. Klasse immer wieder kleine Kurzgeschichten geschrieben habe. Als richtigen Einstieg sehe ich das jedoch noch nicht, denn diese eignen sich nicht für eine Veröffentlichung und niemand (außer meiner Lehrerin) hat sie jemals zu Gesicht bekommen.


Was begeistert dich am Schreiben? 
Am meisten gefällt mir, dass ich selbst Dinge erschaffen kann und selbst über das Schicksal meiner Charaktere bestimme (zumindest teilweise). Häufig entwickelt sich die Geschichte im Laufe des Schreibens und wird zu einem Selbstläufer, über den ich dann nur noch wenig Kontrolle habe. Die Story schreibt sich sozusagen selbst und ich merke selbst sehr schnell, in welche Richtung es gehen wird. Das Schreiben ist für mich auch eine sehr entspannende Abwechslung zum Alltag, wenn ich auch vor der Veröffentlichung meines ersten Romans gemerkt habe, dass es auch schnell zur Arbeit werden kann. Besonders das Überarbeiten ist etwas, wozu ich mich immer wieder überreden muss, denn am liebsten erschaffe ich etwas Neues aus dem Nichts. 


Gibt es einen Lieblingssatz / Lieblingsabsatz den du geschrieben hast? Und warum gefällt er dir so gut?
Hierbei handelt es sich um einen Satz aus meinem neuesten Projekt:


        „Am Ende bereust du nur die Dinge, die du nie getan hast“

Der Satz gefällt mir deshalb, weil er so viel Wahrheit widerspiegelt und charakteristisch für die Situation vieler Menschen ist, die Angst haben, Chancen zu ergreifen und damit vielleicht aus dem bekannten Rahmen auszubrechen. 


Sein erstes Buch veröffentlichen - was ist das für ein Gefühl? Gab es irgendwelche Schwierigkeiten?
Das Gefühl ist unbeschreiblich und wird mir immer in Erinnerung bleiben. Erst habe ich überhaupt nicht verstanden, was da eigentlich gerade passiert, als ich das Buch ausgepackt und in den Händen gehalten habe, aber dann irgendwann bin ich völlig ausgerastet vor Glück.
Schwierigkeiten gab es nicht wirklich, außer, dass das Buch etwas früher erschienen ist, als geplant und mir kurz vor dem Druck mitgeteilt wurde, dass das Buch doch noch im alten Jahr erscheinen sollte. Daraufhin musste ich eine kleine Nachtschicht einlegen, denn wie ich schon erwähnt habe – das Überarbeiten ist nicht meine Stärke ;-)


Ist Autor dein Berufsziel oder gibt es noch andere Ziele?
Momentan möchte ich nach meinem FSJ ins Ausland und anschließend Literatur studieren. Es wird also schon in die Richtung gehen. Ob ich danach tatsächlich in einem Verlag arbeiten werde, wie ich es mir bisher überlegt habe, oder etwas ganz anderes mache, weiß ich noch nicht mit Sicherheit. Fest steht für mich auf jeden Fall, dass ich weiterhin schreiben, mich jedoch nicht unter Druck setzen werde und damit fällt auch zumindest vorerst das Berufsziel „Autor“ flach. Sollte es sich irgendwann ergeben, dass ich von meinen Büchern so leben kann, dass jede andere Arbeit überflüssig ist, werde ich das natürlich mit Handkuss entgegen nehmen – so lange jedoch werde ich mir brav einen richtigen Job suchen ;-)



Arbeitest du schon an einem neuen Buch? Gibt es da vielleicht einen kleinen Hinweis? ;)
Momentan liegt bei mir ein weiterer Roman abgeschlossen herum, mit dessen Überarbeitung ich 2016 anfangen werde. Anschließend wird er dann wieder an mehrere Verlage geschickt, in der Hoffnung, dass sich erneut etwas ergibt. Dieser Roman ist wohl erneut der Jugendliteratur zuzuordnen, wenngleich er in eine andere Richtung geht, als mein Erstling. Näheres wird zu gegebener Zeit erscheinen ;-) Des Weiteren arbeite ich an einem großen Fantasy-Projekt, das mit Sicherheit irgendwann das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird, das wird jedoch noch etwas dauern, da es ein Mehrteiler ist und ich erst etwas Vorsprung ausbauen möchte, bevor ich mich eventuell durch Deadlines unter Druck gesetzt fühle. Und, nein, ich will nicht wie George R. R. Martin viele Jahre zwischen den Veröffentlichungen vergehen lassen :-D



  Wie würdest du deinen Schreibstil/ dein Genre beschreiben? Gibt es ein Lieblingsgenre für dich (Thriller, Romantik, Fantasy,…) oder passt du das der jeweiligen Geschichte an?

      Meinen Schreibstil zu beschreiben fällt mir sehr schwer, da ich schon immer so geschrieben habe. Manchmal hört es sich vielleicht etwas hochgestochen an, das liegt jedoch nur daran, dass ich früher schon sehr viel gelesen und mir dadurch diese Sprache in der Schrift angewöhnt habe. Vielleicht kann man sagen, dass ich sehr „ehrlich“ schreibe, ohne mich zu verstellen und dass ich auch im Nachhinein kaum noch Worte durch Synonyme austausche, da mir der Wortlaut an sich meist beim Schreiben kommt und dann auch gefällt. Ein festes Genre habe ich nicht – so ist mein erster veröffentlichter Roman ein „Romantik-Thriller“, momentan jedoch schreibe ich an einem großen Fantasy-Projekt und auf meinem „Überarbeitungsstapel“ liegt ein Jugendroman, dessen Genre einzuschätzen mir schwer fällt. Geschrieben habe ich auch schon Historisches, Horror, Science Fiction sowie Thriller, obwohl die wirklich großen Projekte allesamt Fantasy oder „Real-Life“-Jugendromane waren. Fest steht für mich auch, dass ich mich wahrscheinlich nie auf ein Genre festlegen können werde.


  Hast du einen Tipp für alle die schreiben wollen? Eine Motivation oder sogar eine Warnung?
    Ich habe sowohl eine Warnung, als auch eine Motivation: Wer ein Buch nur für die Leser schreibt, wird meiner Meinung nach bald den Spaß daran verlieren. Ich habe immer in erster Linie für mich geschrieben und die Geschichten auf Papier gebannt, die mir im Kopf herum spukten. Die Veröffentlichung kam mir erst im Nachhinein in den Sinn, weshalb die meisten meiner Werke unveröffentlicht bleiben werden.
Motivation sind all die lieben Feedbacks genug, und nur weil es einmal negative Kritik gibt, sollte man nicht davon ausgehen, dass das Buch schlecht ist. Soweit meine Motivation. Dies ist jedoch gleichzeitig auch meiner Warnung: Ob ein Buch gefällt oder nicht, ist Geschmackssache und jedes Buch wird irgendwo einen Kritiker finden, der es zerreißt. Wer damit nicht umgehen kann, sollte sich die Frage stellen, ob er das  Buch tatsächlich auf den Markt bringen muss – denn spätestens, wenn das Buch die ersten Käufer hat, wird es positive und negative Kritik geben.

  
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An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich bei Enya, dass sie mal wieder eingelenkt hat als ich sie gebeten habe mitzumachen :D Hier unten findet ihr noch ein paar interessante Links zu Enya und ihrem Buch :)

Facebookseite zum Buch "Lightning Pioneer" ---> []

Hier geht es zu Enya's Autorenblog --> [

 


  















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