Raubzug des Phoenix | D.B. Granzow


Titel: Raubzug des Phoenix
Autor: D. G. Granzow
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform; Auflage: 1 (9. Dezember 2014)
Reihe:
1. Raubzug des Phoenix
2. Phoenix - Aschenkind
3. Phoenix - Lebenswind

Sprache: Deutsch
ISBN: 978-1505436402 
Seitenanzahl: 400 Seiten
Format: Taschenbuch

 
»Tränen fallen nieder, fortgetragen vom Wind.
Das Leben blüht bald wieder, es tant das singende Kind.
«
 

 
Freundschaft / Mut / Wahrheit / Überleben

Die Welt wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Es gibt keine weitreichende Ordnung. Chaos und Verwüstung regieren die Welt. Hunger, Krankheiten, Tod. Die Welt als Friedhof. Der Ruin der Menschheit. Die Weltbevölkerung ist so niedrig wie nie. Hunderte von Jahren bekämpften sich die Menschen untereinander. Was nicht durch Menschenhand zerstört wurde, machte die Natur dem Erdboden gleich. Die Überreste bilden das Leben am Ende unseres Jahrtausends. Was passiert in der Stadt? Eine Frage, die sich Hayden häufig stellt. Sie zweifelt ihr bisheriges Wissen darüber an, obwohl ihre eigene Familie sie über die Nächte der Plünderung aufgeklärt hat. Die Raubzugnächte, in denen die Menschen von außerhalb in die Stadt eindringen und das Lagerhaus plündern dürfen, ohne eine Bestrafung fürchten zu müssen. Den Ausführungen glaubt Hayden, bis ihre Mutter das schlimmste in jedem der Familienmitglieder hervorruft. Als ihr Cousin und bester Freund Yisle dazu auserwählt wird, an einer dieser Plünderungen teilzunehmen, beschließt Hayden ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und der Wahrheit nachzujagen. Doch manche Dinge bleiben nicht grundlos unausgesprochen. Sie findet sich in der Realität wieder, die nicht zu ihrem Weltbild passt und in der es einzig ums Überleben geht. Wie sie feststellt, hat die Familie ihr unbewusst einen gehaltvollen Begleiter mit auf den Weg gegeben. Das Lied vom Phoenix. Ihr tun sich menschliche Abgründe auf, die sie begreifen lassen, dass es, in einer Welt wie dieser, manche Tore gibt, die man nicht öffnen sollte. Besonders nicht, wenn die Wahrheit unter die Haut geht …



Wie immer am Anfang einer neuen Dystopie hatte ich ein paar „Das-ist-ja-so-wie-Panem“ Momente. Die Stadt als Führungsort, eine mutige Protagonistin, Armut, etc... Aber ich muss sagen, ich wurde maßlos überrascht. Dreimal im Jahr dürfen die Menschen aus den Dörfern in die Stadt, um sie zu „plündern“. Hayden sieht diese Plünderungen als Chance , denn die Menschen dürfen alles mitnehmen. Medizin, Lebensmittel und vieles mehr! Der Weg zur Stadt ist jedoch lang und gefährlich und als Haydens Cousin Ysile ausgewählt wird, an der Plünderung teilzunehmen, beschließt sie heimlich dem Trupp zu folgen. Hayden war mir sehr sympathisch und ich bewundere ihren Mut. Das Cover finde ich ganz gut, ich wüsste auch nicht wie man es anders machen könnte, aber irgendwie hat es mich nicht zu 100% überzeugt. Der Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr angenehm zu lesen, unterstützend dazu kommt die Handlung. Es ist immer was los und man "stockt" nicht. Und nun zur Handlung: Ich möchte hier natürlich nicht rumspoilern, aber glaubt mir... Die Wahrheit über die Plünderung ist eine geniale Idee! Ich wäre niemals von selbst auf die "Lösung" des Rätsels gekommen, denn sie ist wirklich gut! Ich fand das Buch hat sehr viel Lust darauf gemacht die Folgebände zu lesen und hat einen gut in die Welt von Hayden eingeführt. Die Charaktere fand ich passend zum Buch gut gewählt und vorgestellt. Alles in Allem war es ein sehr gutes und kurzweiliges Buch und ich beende diese Rezension mit Hunger auf mehr ;)




Cover:          ♥ ♥ ♥
Schreibstil:   ♥ ♥ ♥ ♥
Story:           ♥ ♥ ♥ ♥
Charaktere:   ♥ ♥ ♥ ♥
Gefühle:        ♥ ♥ ♥








♥ ♥ ♥ ♥
4/5

Für mich eine große Überraschung 
und ein toller Trilogie Auftakt!

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