Half Broke Horses | Jeanette Walls



Titel: Half Broke Horses
Autor: Jeanette Walls
Verlag: Klett (11. Februar 2013)
Reihe:  
1. Half Broke Horses
2. The Glass Castle
Sprache: Englisch
ISBN: 978-3125798885
Seitenanzahl: 350 Seiten
Format:Taschenbuch
Preis: 8,50€

                                                              
 

 Erwachsen werden / Familie / Freune / Natur / Pferde / Fortschritt
 

Half Broke Horses ist der im Stil einer Autobiografie geschriebene Bericht über das Leben von Lily Casey Smith, der Großmutter der Autorin. Lily Casey Smith wurde 1901 in einem dugout, einem in die Erde gegrabenen Wohnraum, in der baumlosen Steppenlandschaft des westlichen Texas geboren. Ihr ganzes Leben war geprägt vom Geist der frontier - gumption und can do waren Schlüsselwörter im Leben dieser ungewöhnlichen und exzentrischen Frau. Bereits als Kind ritt sie Pferde zu, wurde mit 15 Jahren Lehrerin in einer Dorfschule in Arizona, lernte Autofahren und Fliegen, managte zusammen mit ihrem Mann eine Ranch ... Ein wahrhaft außergewöhnliches Leben und eine fesselnde Geschichte! Da die Autorin extrapolieren, ergänzen und gelegentlich mutmaßen musste, wählte sie die Genrebezeichnung true-life novel. Das Zusatzmaterial im Anhang der Lektüre befasst sich mit diversen Aspekten des Romans, u.a. mit Homesteading, den Mormonen und der legendären Route 66.

 
 Was soll ich sagen... wir mussten diese Lektüre für den Englischunterricht lesen. Das Cover ist ein Orginalbild, aber ja.. okay. Der Schreibstil ist an manchen Stellen ganz okay, aber meist einfach nur langweilig und trocken. Das Hauptproblem des Buches ist jedoch die Story. Es ist einfach keine Geschichte die es wert ist erzählt zu werden. Lily ist die Großmutter der Autorin und diese erzählt ihre Geschichte nach. Lily lebt nun mal ihr Leben und will immer unterrichten. Aber es passiert einfach nichts atemberaubendes in ihrem Leben. Das schlimme finde ich auch, dass Lily der Meinung ist sie hätte in ihrem Leben immer alles richtig gemacht und ist immer sehr überzeugt von sich. Das nervt. Vorallem als sie ihrer Tochter Rosemary ihr Verhalten eintrichtern will, obwohl Rosemary ein ganz anderer Mensch ist als sie. Aber das will sie nicht aktzeptieren. Stattdessen schlägt sie sie halt, wenn sie nicht gehorcht. Tschuldigung. Ein wahnsinns Vorbild.
Die Charaktere sind auch nicht gut. Klar, es ist ein "True Story" Roman, aber Lily nervt mich von anfang an. Mit ihrem "sei Stark" / "Lerne aus deinen Fehlern" / "Wenn Gott eine Tür schließt, öffnet er ein Fenster" (was soll das bitte?!). Und so weiter. Ich kann mir das alles gut merken. Musste es ja im Abi runterrattern. Spannend war es keine Sekunde und auch die integrierten Liebesgeschichten waren kein Highlight. Witzig war es auch nicht. Kurzum ein schlimmer Vertreter der Schullektüren.

Cover:           ♥ ♥
Schreibstil:    ♥ ♥
Story:                                                  
Charaktere:  
Spannung:    
Gefühle:       
Humor:          ♥    


1/5
Eine Lektüre die sich ins unermessliche zieht 
und eine Geschichte die es nicht wert ist erzählt zu werden.

1 Kommentar:

  1. Ich bin echt die Einzige, die das Buch toll findet und Lily mag :D
    Für mich war das ein Beispiel für gute Schullektüre, aber verstehe auch wenn es viele anders sehen.

    Übrigens hört sich das Bienen-Buch ziemlich gut an, wenn ich wieder in Deutschland bin darf ich es bestimmt ausleihen, oder?
    Alles Liebe und eine dicke Umarmung!

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